Finanzielle Freiheit: Verschiedene Ausprägungen

Freedom by Christopher Sardegna Unsplash

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Jetzt wird es langsam mal Zeit zu schreiben warum ich diesen Blog hier überhaupt angefangen habe. Ich möchte gerne meine finanzielle Freiheit erlangen. Da gibt es natürlich verschiedene Ansätze, wie man das erreichen kann:

  • Automatische Firma: Ich kann eine Firma aufmachen die etwas produziert und dann versendet. Möglichst ohne mein Zutun.
  • Teilzeitarbeit: Ich minimiere meine Stunden um mehr Freizeit zu haben
  • Selbstständigkeit: Ich höre auf als Angesteller zu arbeiten und mache mich Selbstständig.
  • Sparen: Ich spare bis ich genügend Geld beisammen habe, um dann komplett aufzuhören zu arbeiten

Das sind natürlich verschiedene Ansätze, die alle ihre Vor- und Nachteile haben:

Automatische Firma

Hier brauche ich nun wirklich nicht viel zu tun. Ich muss eine Idee haben, diese Umsetzen und das ist dann auch schon die Arbeit. Anschließend soll die ganze Unternehmung relativ automatisch laufen, sodass ich mich nur ein paar Stunden in der Woche um das Business kümmern sollte. Ich verkaufe also Produkte automatisch und verdiene somit mein Geld.

Vorteile: wenig Arbeit, quasi eine Gelddruckmaschine

Nachteil: Überhaupt nicht Nachhaltig, da ich ja den Konsum weiter ankurbele; wenn es nicht so gut läuft, dann habe ich auch kein Geld zur Verfügung

Teilzeitarbeit

Teilzeitarbeit führt natürlich nicht wirklich zu finanzieller Freiheit. Aber dafür habe ich mehr Freizeit und kann viele Dinge nebenher machen, private Projekte, Freunde treffen etc. Eben dass, wozu ich jetzt als Vollzeit beschäftigte Person keine Zeit habe.

Vorteile: Mehr Freiheit ohne die Jobwelt zu verlassen

Nachteile: Keine richtige Finanzielle Freiheit

Selbstständigkeit

Genauso wie die Teilzeitarbeit führt eine selbstständige Tätigkeit nicht zur finanziellen Freiheit. Aber auch sie hilft verhilft mir zu einer Reduktion der Arbeitszeit. Im Gegensatz zur Teilzeitarbeit muss man sich jedoch erst einmal selbstständig machen und auch sonst kommt erst einmal viel Recherchearbeit auf einen zu. Ganz so einfach scheint das nicht zu sein. Dafür wird man anschließend damit belohnt sein eigener Herr (seine eigene Dame) zu sein.

Vorteile: Mehr Freiheit; Der eigene Arbeitgeber sein

Nachteile: Abhängigkeit von Vermittlungsfirmen und Kunden; Man muss ein geeignetes Betätigungsfeld finden; Bürokratie

Sparen

Sparen hört sich doof an, aber es ist gar nicht mal so doof. Insbesondere wenn man eben minimalistisch unterwegs ist, dann braucht man ja gar nicht so viel Geld, und hat eine Menge freies Kapital das investiert werden möchte. Wenn ich also versuche meine Sparrate zu erhöhen (also den Anteil an meinem Nettogehalt, den ich nicht ausgebe), dann kann ich früher in Rente gehen als erst mit +67.

Vorteile: Geldpolster und genügend Geld für unvorhergesehene Ereignisse; Versicherungen können ggf. weg fallen.

Nachteile: Man muss das Geld sparen, indem man es nicht ausgibt.

Eine Mischform

Ich denke am Besten wird wohl eine Mischform sein. Auch wenn ich in „Vorruhestand“ bin, möchte ich immer noch arbeiten. Da es mir Spaß macht. Ich möchte nur nicht mehr den Druck haben etwas zu tun, worauf ich keine Lust habe. Reduzierte Arbeitszeiten um etwas schönes zu erschaffen. Das wäre schön! Ich könnte also theoretisch eine automatische Firma gründen, was ich aber aus ethischen Gründen eher ablehne, oder aber auch Teilzeit arbeiten und mich nebenbei Selbstständig machen. So kann ich dann hoffentlich ein bisschen Geld verdienen mit etwas das mir Spaß macht. Dann brauche ich auch nicht so viel Geld zu sparen, dass ich davon leben kann, da ich ja noch eine Einkommensquelle habe.

tl;dr

Wie ihr eventuell aus den Texten herausgelesen habt, tendiere ich zu einer Mischform: Zuallererst möchte ich natürlich sparen um ein Kapital aufzubauen. Daneben möchte ich dann gerne etwas schönes selber gestalten, mich also Selbstständig machen. Ob ich das irgendwann dann schon mal in Teilzeit anfangen werde, das weiß ich bis dato noch nicht.

Das Wichtigste ist erst mal für mich meine Sparrate möglichst zu erhöhen um Kapital zu sparen, und im zweiten Schritt dann eine geeignete Investitionsstrategie zu entwickeln. Ich beschäftige mich bereits mit beidem. Über das Geld sparen habe ich ja bereits einige Blogeinträge verfasst, und auch über Investitionen sollen einige Blogeinträge folgen.

Was ist deine Strategie?

27. Oktober 2016 von Ms. Maxi
Kategorien: Finanzen | Schlagwörter: | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Hey!
    Dein Artikel ist eine nette, kleine Zusammenfassung der alternativen Möglichkeiten Geld zu verdienen.
    Aber vielleicht solltest du für dich, bzw. den Leser deines Blogs mal aufschlüsseln, was denn genau für dich und/oder allgemein „finanzielle Freiheit“ bedeutet?
    Ist es dein Ziel, nie mehr arbeiten zu müssen? Oder willst du einfach nur von dem was du gerne tust gut leben können? Zwischen diesen beiden Punkten liegen vermutlich ein paar hundertausend Euros…

    • Hallo Daniel,
      Finanzielle Freiheit bedeutet für mich nicht mehr so abhängig zu sein von meinem Job. Das heißt nicht, das ich nie mehr arbeiten möchte.
      In der Zusammenfassung (Abschnitt tl;dr) habe ich ja auch geschrieben, dass für mich eher eine Mischform in Frage kommt. Ich möchte weiter arbeiten, aber einfach ein bisschen mehr Freiheit darin haben was, wann und wie viel ich arbeite.
      Ein „aufhören zu arbeiten“ ist in meiner Situation eher utopisch, daran glaube ich nicht.

      Liebe Grüße
      Ms. Maxi

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