Geld Anlegen für (Beute) Neffen/Nichten, Enkel und andere Kinder

Geld für ein Kind - Photo by Nynne Schrøder on Unsplash

Geld für ein Kind – Photo by Nynne Schrøder on Unsplash

Die Geburt eines neuen Erdenbürgers ist ein Wunder und ein Geschenk. Erst recht für die Eltern. Doch was soll man dem Kind zur Geburt schenken?

Im letzten Monat bin ich Tante geworden, und habe mich daher länger damit beschäftigt, wie man Geld für so einen kleinen Zwerg anlegt. Das habe ich nun getan, und hier ist das Ergebnis meiner Recherchen: Wie lege ich Geld für ein Kind an?

Meine Empfehlung für Geschenke für ein Neugeborenes

Babys können einfach noch nichts außer Schlafen, Schreien, Essen, Kuscheln, und in die Windeln drücken. Was das Kind dazu braucht sind: Windeln, Kleidung und am wichtigsten von allem: die Eltern. Spielzeuge und Kuscheltiere sind ja süß, aber erstens kann das Kind nicht mit 50 Kuscheltieren gleichzeitig kuscheln und zweitens wird es schon jede Menge Kram geschenkt bekommen. Weiterlesen →

09. August 2018 von Ms. Maxi
Kategorien: Finanzen, Investieren | Schreibe einen Kommentar

Konsumkredite = Teufelszeug?

Konsumkredite - Photo by Ryan Born on Unsplash

Konsumkredite – Photo by Ryan Born on Unsplash

Kredite gibt es schon seit hunderten von Jahren. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass es vor 10 Jahren so viele kleinere Kredite gab wie heute. Damit meine ich Konsumkredite.

Was sind Konsumkredite?

Konsumkredite sind Kredite die aufgenommen werden mit dem Ziel etwas wie ein Sofa, eine Küche oder ein Handy auf Kredit zu kaufen. Also auf pump. Das heißt also dass sich jetzt jeder die teurere Couch kaufen kann, immerhin sind es ja nur 50 €-Raten im Monat. Durch die niedrigen Zinsen sind die Kredite relativ günstig zu haben.

Vor einigen Jahren gab es solche Konsumkredite für Küchen oder andere teure Gegenstände, die Otto-Normalkonsumer normalerweise auch nicht so häufig anschafft. In letzter Zeit ist mir aber immer stärker aufgefallen, das bereits kleinere Beträge von 50 € oder ähnlichem finanziert werden können. Vorreiter sind hier natürlich MediaMarkt und Saturn. Aber auch andere Märkte bieten so kleine Konsumkredite an.

Haben wir bald Zustände wie in den USA?

Die USA ist ganz eindeutig der Vorreiter was Konsumschulden angeht. Das Land gilt bereits jetzt als komplett überschuldet.

Auch in Deutschland gibt es immer mehr Menschen die überschuldet sind. Und dort spielen diese kleineren Konsumkredite häufig eine sehr große Rolle. Denn 50 € sind nicht viel. Wenn ich mir aber jetzt einen Fernseher kaufe, dazu noch die schicke neue Wohnzimmerwand damit der neue Fernseher da rauch rein passt. Und dann noch einen neuen PC und ein neues Handy, dann kommen da schnell 200 € im Monat heraus. Es sieht so verlockend gering aus.

Trotzdem glaube ich nicht, dass wir bald so enden werden wie die USA. Denn dort gibt es noch etwas, das wir hier nicht haben: Kreditkarten! In den USA haben die meisten Personen mehrere Kreditkarten, durchschnittlich 4 pro Person. Im September 2017 sind die Konsumerschulden alleine auf diesen Kredit Karten auf über 1 Trillion Dollar angestiegen. Auf jeder Kreditkarte lasten Schulden von über 6.000 $. Und das bei ca. 17% Zins… Kein Wunder, dass der Otto-Normalkonsumer in den USA nicht mehr Herr der Lage ist. Laut Kreditkarten Statistiken nimmt die Anzahl der Zahlungsausfälle wieder zu…

OK, tief durchatmen… In Deutschland haben wir ein inhärentes Misstrauen Kreditkarten gegenüber. Laut Statista gibt es gerade einmal ~34.000 Kreditkarten in Deutschland. Das ist schon zu vernachlässigen. Und Kredite wurden in Deutschland von Privathaushalten in 2017 56,5 Milliarden Euro aufgenommen (Quelle Statista). Das ist zwar viel, aber immer noch weit entfernt von den USA.

Gibt es auch positive Anwendungen von Konsumkrediten?

Grundsätzlich ist es besser zu sparen und den gewünschten Gegenstand dann bar zu bezahlen. Es gibt jedoch meiner Meinung nach zwei Fälle wo Kredite angebracht sind:

  1. Große Anschaffungen: und damit meine ich nicht einen großen Fernseher. Sondern eher eine Küche oder ähnliches. Etwas, das wirklich benötigt wird. Oder beispielsweise einen gebrauchten Wagen um damit zur Arbeit zu fahren weil keine öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad nutzbar sind.
  2. Absolut gute Konditionen: Wenn ich das Geld habe, aber ein Angebot bekomme wo ich mit einem Kredit sogar noch Geld sparen kann, warum dann nicht?

Als im Dezember mein Tablett kaputt gegangen ist habe ich mir zunächst keines gekauft. Als ich dann aber festgestellt habe, dass ich es sehr wohl doch brauche, habe ich recherchiert und mir dann ein Mittelklasse Gerät mit WLAN gekauft. Dazu habe ich einen 6-monatigen Kredit abgeschlossen und konnte so noch einmal 50 € sparen. Damit, und weil ich Preise verglichen habe, habe ich ca. 100 € weniger bezahlt als beispielsweise bei MediaMarkt der Fall gewesen wäre. Wichtig ist hier immer, dass das Geld auch vorhanden ist. Damit ich nicht die Probleme der immer weiter steigenden monatlichen Ausgaben habe.

Was ist jetzt aber wenn die Waschmaschine kaputt geht? Genau dafür ist der Notgroschen da. Für genau diese Fälle. Denn wer keinen Notgroschen hat, der muss im Zweifel Kredite mit höheren Zinsen aufnehmen um eine Waschmaschine zu kaufen. Und Zinsen heißt immer, das ich im Endeffekt mehr als den aufgedruckten Preis zahle.

tl;dr

Ich würde also nicht so weit gehen zu sagen das Konsumkredite Teufelszeug sind, aber meiner Meinung nach sollte man wenn möglich die Hände von solchen Krediten lassen.  Einmal durch den Kumulativen Effekt bei mehreren Krediten, und zum Anderen wegen dem negativen Zinseszinseffekt. Denn wie ich bereits in dem Blogpost Schulden erklärt Teil 2 in meiner Finanzen Serie geschrieben habe bewegt sich dieser Effekt in beide Richtungen…

02. August 2018 von Ms. Maxi
Kategorien: Finanzen, Schuldenabbau | Schreibe einen Kommentar

Geld ist gespeicherte Zeit

Zeit - von nile auf Pixabay

Zeit – von nile auf Pixabay

Wenn ich draußen auf die Straße gehe und Passanten fragen würde wie wichtig ihnen Geld ist, dann würde ich von den meisten Menschen zu hören bekommen, dass Geld ihnen nicht wichtig ist. Geld macht ja nicht glücklich. Doch wenn man dann nachfragen würde, würde man feststellen, dass diese Menschen meist sehr wenig Geld haben. Sie nutzen diese Sätze als Erklärungen dafür, warum sie kein Geld haben. Denn sonst müsste man sich ja mit seinem Geld beschäftigen. Und das ist nunmal in Deutschland – einem Land wo man nicht über Geld spricht – ziemlich schwierig.

Die Arbeit – 8 Stunden am Tag eingesperrt

Doch wenn der Passant mir sagt, dass ihm das Geld nicht so wichtig ist, warum arbeitet er dann fünf Tage die woche acht Stunden am Tag? Natürlich ist Geld wichtig! Wir benötigen Geld nämlich um unsere Grundbedürfnisse und unseren kleinen Luxus zu decken. Wir tauschen also Zeit gegen Geld. Zeit kann man leider nicht speichern. Geld aber schon. Weiterlesen →

26. Juli 2018 von Ms. Maxi
Kategorien: Finanzen | Schreibe einen Kommentar

Tagebuch schreiben – One Line A Day

Tagebuch - Photo by Thought Catalog on Unsplash

Tagebuch – Photo by Thought Catalog on Unsplash

Die Menschen um mich herum, die mich besser kennen haben schon fest gestellt, das ich viel denke. Ich beschäftige mich mit allen möglichen und unmöglichen Dingen. Dabei kreisen meine Gedanken nicht, sondern ich habe immer gewisse Themen über die ich nachdenke.

Seitdem ich auf meiner Reise zur Finanziellen Unabhängigkeit bin denke ich natürlich auch viel über Geld nach. Aber auch andere Sachen beschäftigen mich, wie zum Beispiel andere Menschen. Warum verhalten sie sich so und nicht anders… Und natürlich auch über mich selber, meine Stärken und Schwächen. Ich versuche mich weiter zu entwickeln und besser zu werden. Mich eben zu optimieren. Deshalb ja auch der Name Ms. Maxi – von maximieren bzw. optimieren. Weiterlesen →

19. Juli 2018 von Ms. Maxi
Kategorien: Allgemein | Schreibe einen Kommentar

Kauf Erfahrungen und nicht Dinge – Wirklich?

Shoppen - Photo by freestocks.org on Unsplash

Shoppen – Photo by freestocks.org on Unsplash

Insbesondere in Minimalismus-Kreisen wird immer wieder gesagt, dass es wichtiger ist das Geld für Erfahrungen auszugeben als für Gegenstände. Schauen wir uns das doch einmal näher an:

Erfahrungen kaufen

Schwimmen gehen, eine Reise unternehmen, in den Zoo oder ins Kino gehen… das alles sind Erfahrungen die ich kaufen kann. Das heißt ich gebe eine bestimmte, meist fixe, Summe an Geld aus und kann dafür etwas erleben. An sich ein guter Tausch, denn die Erinnerungen an das Erlebnis kann mir nicht mehr genommen werden (außer natürlich wenn ich dement werde, aber davon wollen wir mal nicht ausgehen!). Weiterlesen →

12. Juli 2018 von Ms. Maxi
Kategorien: Minimalismus, Philosophie | Schreibe einen Kommentar

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