Prioritäten – oder warum ich in letzter Zeit nicht geschrieben habe

Meditation - By Dingzeyu Li Unsplash

Meditation – By Dingzeyu Li Unsplash

Die letzte Zeit war ziemlich chaotisch. Geplant war eigentlich nur eine kurze Pause über Weihnachten. Aber dann sind wir doch relativ kurzfristig umgezogen und dadurch wurde es etwas hektisch. Dafür entschuldige ich mich hiermit und weil es gleich zum Thema passt, schreibe ich zum Thema Prioritäten:

Prioritäten: Was ist mir wichtig?

Was ich in den letzten 1,5 Jahren gelernt habe ist, dass mir Menschen wichtiger sind als Gegenstände. In einem meiner ersten Posts, Wie ich zum Minimalismus gefunden habe, habe ich ja schon erzählt, dass mich das Gerümpel bei mir zu Hause belastet hat. Das ausmisten hat vieles in Gang gebracht und daher habe ich mir ende letzten Jahres überlegt, was mir im Leben wirklich wichtig ist.

Und das sind die wichtigsten Dinge in meinem Leben, meine Prioritäten, wenn man so will:

  1. Mein Partner und meine eigene Familie: Eine gute Beziehung und viel Zeit mit ihnen verbringen
  2. Viel Sport machen, vor allen Dingen Klettern, Laufen und Yoga /
    Freundschaften pflegen
  3. Die Natur genießen und mehr über sie herausfinden. Einen eigenen Nutzgarten haben
  4. Ein autarkes kleines Haus mit Garten haben
  5. Die Welt bereisen und sehen

In Gesprächen mit Freunden ist mir aufgefallen, dass der Punkt 2, der ja eigentlich zwei verschiede Punkte darstellt, bei mir ein Punkt ist: Ich mache sehr gerne Sport, aber meistens eben zusammen mit Freunden.

In Stein gemeißelt ist hier natürlich nichts. Das ist meine Momentaufnahme. Auffällig ist, dass bis auf Nr. 4 keine materiellen Dinge auf der Liste stehen, sondern eher Beziehungen und Menschen an erster Stelle stehen.

Reflektieren meine Handlungen meine Prioritäten?

Wie sehen meine Aktionen aus? Ich gehe in die Arbeit, habe einen 9-5 Job. Bringt mich das meinen Prioritäten auf der Liste weiter? Um ein Haus zu kaufen brauche ich Geld, und auch für Reisen. Also unterstütze ich damit eigentlich nur die Punkte 4 und 5. 8 Stunden pro Tag arbeite ich also nur für die beiden „unwichtigsten“ Punkte auf meiner Liste.

Deshalb möchte ich natürlich die Zeit die ich nach der Arbeit habe maximieren um die Punkte 1-3 abdecken zu können. In der letzten Zeit habe ich viel Zeit mit dem Umzug verbracht. Da habe ich selbst für die Punkte 2 und 3 nicht mehr genug Zeit gehabt.

Mir macht es sehr viel Spaß mich mit den Themen Minimalismus und Finanzen zu beschäftigen. Das ist auch ein Grund, warum ich den Blog schreibe. Es ist mir wichtig, meine Gedanken und meine Fortschritte zu teilen, um einen Austausch zu schaffen und eine Inspiration für andere zu sein. Und auch in den letzten Wochen habe ich mich gedanklich viel mit den Themen beschäftigt. Insbesondere auch der Umzug hat wieder viel angestoßen. Aber dazu mehr in weiteren Blogeinträgen…

tl;dr

Ich entschuldige mich noch einmal für die entstandene Pause. Ich habe andere Dinge höher priorisiert, die in meinem Leben an erster Stelle stehen. Und das sind Familie und Freunde. Denn nur wenn ich nach meinen Prioritäten handele, kann ich eine stressige Zeit gesund überstehen und mit Spaß und Freude weiter bloggen. Also: Auf viele weitere Blogeinträge!

09. März 2017 von Ms. Maxi
Kategorien: Aufräumen, Kopfsache | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Pingback: Der World Happiness Report - Wie glücklich bist du? - Ms. Maxi

  2. Pingback: Ich arbeite so hart - ich habe es mir verdient! - Ms. Maxi

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert